Über das Projekt

Kurzer Überblick

ComProCom ist ein Erasmus + Projekt, welches sich mit der Entwicklung angemessenerer Kompetenzbeschreibungen für höhere Berufe befasst. Das Projekt hat Partner in sechs Ländern, die Frameworks entwickeln und diese Erprobung in fünf professionellen/industriellen Branchen erproben. Es wird ein methodisches Handbuch, ein Trainingsprogramm für Framework Entwickler und akademische Ergebnisse - zur Diskussion der Projektergebnisse im Rahmen neuer Theorien und Praktiken in Bezug auf Fachkompetenz und Einstiegswege - produziert. Das Projekt läuft von September 2015 an zwei Jahre.

Beschreibung

ComProCom soll die Art und Weise, in der Fachkompetenz beschrieben und dargestellt ist, verbessern. Insbesondere in Bezug auf komplexe Arbeit in höheren Berufen, in denen ergebnisbasierte Konzepte von Kompetenz sich am schwierigsten bewiesen haben.

Das Projekt entstand aus dem internationalen Interesse an einem (wie man ihn nennen könnte) "Zweite Generation"-Zugang zu einer Kompetentbeschreibung, welche bei einigen britischen Berufen hervorgekommen ist. Dieser Ansatz ist kurz, aber ganzheitlich und scheint sehr robust sowie in der Lage sein, die Entwicklungen in der Praxis ohne häufige Überarbeitung abzubilden.

Er kann wie folgt charakterisiert werden:

  • Extern oder aktivitätsbasiert - es geht um das, was Praktiker können müssen
  • Zentrum-auswärts – er fokussiert sich auf zentrale Fragen des Berufs, anstatt aller möglichen Rollen, die seine Mitglieder ausführen könnten
  • Universell – er ist gleichermaßen anwendbar auf verschiedene Spezialisierungen, Rollen und Kontexte, in der Regel ohne eine "Kern und Spezialist"-Struktur zu benötigen.

Die Entwicklung und Erprobung erfolgt wie folgt:

  • Österreich: Betriebswirtschaft
  • Deutschland: Chemische Verfahrenstechnik
  • Griechenland: Soziales Unternehmertum
  • Irland: Aus- und Weiterbildung
  • Polen: Innovationsmanagement

Das Projekt wird auch ein Forum einrichten, um Behörden, Berufsverbände, Praktiker und Wissenschafter eine Möglichkeit zu bieten sich über und Praxis, Forschung und für Fachkompetenzen relevante Konzeptualisierungen auszutauschen.